Es hätte schon etwas besser beginnen können. Das erste Spiel in der 2. Bundesliga seit zwölf Jahren Abstinenz musste Energie Cottbus mit zehn Minuten Verspätung beginnen. Grund dafür waren technische Probleme bei den Funkgeräten der Schiedsrichter. Und auch die zweite Halbzeit wurde später angepfiffen. Diesmal gab es im LEAG Energie Stadion einen Stromausfall.
Den Stotterstart gab es zum Glück für den FCE aber nur technisch und nicht sportlich. Nach 14 Minuten ging der Aufsteiger nämlich gegen den Aufstiegsaspiranten Hannover 96 in Führung. Der Freistoß von Tolcay Ciğerci war zwar abgefälscht und fand etwas glücklich den Weg ins gegnerische Tor. Den Cottbussern war das selbstverständlich egal, wie auch Trainer Claus-Dieter Wollitz unterstrich: "Wir wissen natürlich schon. Wenn wir das Spiel ehrlich analysieren und über die erste Halbzeit reden, beziehungsweise ab der 16. Minute, dann ist dieses Ergebnis eigentlich sehr überraschend."