Matt Fitzpatrick spricht bei der Alfred Dunhill Links Championship von der stärksten Phase seiner Laufbahn. Sein Bruder Alex hat ein klares Ziel für das kommende Jahr, und beide träumen davon, gemeinsam den Ryder Cup zu spielen.
„Die beste Phase meiner Karriere"
Matt Fitzpatrick sagt ohne Umschweife, wie er seine aktuelle Form einschätzt. Schon zur Jahresmitte habe er gute Ansätze gezeigt, und der Sommer sei dann der Startschuss gewesen. Er verwies auf starke Schlussrunden bei der Scottish und bei The Open. „", sagte Matt Fitzpatrick auf der Pressekonferenz. („This is the best period of golf I've played.")
Der Engländer erzählte, er habe sich immer hohe Ziele gesetzt. Vor einigen Jahren habe ihn sein damaliger Coach Mike Walker gefragt, wie viele Top-10-Ergebnisse in einer Saison realistisch seien. Er habe eine sehr hohe Zahl genannt, beinahe „gierig", wie er selbst sagt. Walker sei davon etwas überrascht gewesen, und im folgenden Jahr habe er das Ziel erreicht. „Es ist schön, die eigenen Erwartungen zur Abwechslung einmal zu erfüllen. Im Golf ist es meistens so, dass es den eigenen Erwartungen nicht unbedingt gerecht wird", sagte Fitzpatrick.
Auf die Frage, ob das Selbstvertrauen vor der guten Form kommen müsse, sagte er, er glaube an sich, egal ob es gut oder schlecht läuft. Das sei aber leichter, wenn der Ball dorthin fliege, wo er hin soll, „statt 40 Yards nach rechts". Außerdem will er Erfolge künftig bewusster genießen: „Man weiß nie, wann der nächste kommt. Hoffentlich schon diese Woche."
Alex: Das Ziel heißt Adare
Mit Blick nach vorn nannte er Adare. Er habe schon viel über den Ort gehört und Fotos vom Platz gesehen, doch vor Ort zu sein, sei „unglaublich" gewesen. Das werde er bis September kommenden Jahres im Kopf behalten. „Diese Erfahrung macht einen hungrig, in diesem Team zu stehen. Das ist das Ziel: einfach weiter das tun, was ich bisher getan habe, und hoffentlich führt das nach Adare", sagte Alex Fitzpatrick.
Gemeinsam im Ryder Cup
Wie viel es beiden bedeuten würde, im nächsten Jahr zusammen im Team zu spielen, zeigte die Antwort des älteren Bruders. „Viel besser kann es nicht werden", sagte Matt Fitzpatrick. Ein gemeinsamer Sieg auf der PGA Tour stehe zwar weit oben auf der Liste. „Aber zusammen den Ryder Cup zu spielen und die Chance zu haben, ihn gemeinsam zu gewinnen, wäre ziemlich unglaublich." Alex stimmte zu. Er habe noch kein Major gewonnen und wisse nicht, wie sich das anfühle, aber das stehe für ihn ganz oben.
Änderungen am Old Course und Familien-Tausch
Dort wurden Bunker nach links verschoben, und zwei neue Bunker kamen hinzu. Je nach Wind würden die Spieler wohl weiter links spielen als früher.
Auch die Aufteilung der Eltern wurde erklärt. Nach dem Sieg habe seine Mutter ein Jahr ausgesetzt, damit der Vater einmal mitspielen konnte, sagte Matt. Seit zwei Jahren werde die Mutter weiterhin eingeladen und spiele nun mit Alex.
Die Turniere in Abu Dhabi und Dubai sprach Matt ebenfalls an. Er habe in den vergangenen Wochen mit mehreren Leuten gesprochen, und die Auskünfte seien „sehr, sehr beruhigend" gewesen. Er liebe das Turnier und wäre enttäuscht, es zu verpassen. Vorerst nehme er es Woche für Woche.
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